Ahlhaus auf Kuschelkurs
Es scheint als wolle unser "Ichmöchtegernbürgermeisterwerden" uns nun vermitteln, dass er doch kein solch harter Hund ist, wie er es in der Vergangenheit immer demonstriert hat.
Nachdem er seit seiner Heidelberger Zeit Mitglied einer schlagenden Verbindung ist und hier in Hamburg gern mal Punks vom Rathausmarkt vertreiben ließ, läßt er sich nun als weichgespülten, kinderlieben und weltoffenen Politiker darstellen.
Als Mitglied eines Senates, der in der Vergangenheit immer wieder für Unverständnis sorgte, wenn es darum ging spielende Kinder als Störfaktor zu brandmarken, kann er sich heute vorstellen, selbst Kinder mit seiner Frau zu bekommen.
Und natürlich geht er ganz locker auf die Schanze, weltoffen, jung und flippig.
Schließlich war er ja auch mit daran beteiligt, die alte Schanze zu demontieren und sie zu einem Paradies für Spekulanten und gut situierte Mitmenschen zu machen.
Man sieht schon welch Klientels Kind er ist.
Lieber Herr Ahlhaus, hanseatisch zu sein heißt auch, für die Menschen am Rande unserer Gesellschaft da zu sein.
Zeigen sie, dass sie sich ändern können, durch Taten und nicht durch eine groß angelegte Image-Kampagne.